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09. September 2020 | Konzentration und Dynamik begeistern – auch in meiner Weiterbildung

Seraina Zachleder, 30, sportbegeistert, ist seit drei Jahren Teamleiterin im Team Mitte in der Spitex Region Brugg AG. Aufgewachsen im Aargau und heute wohnhaft in Baden, hat sie sich ursprünglich zur Dipl. Pflegefachfrau ausbilden lassen. Wichtig waren ihr immer der direkte Kontakt mit Menschen und die gemeinsame Arbeit im Team, in welchem die eigenen Fertigkeiten reflektiert werden können und man vieles über sich selber lernen kann. In diesem Zusammenhang wurden früh berufliche Erfahrungen mit der Spitex gemacht, die von ausgedehnten Auslandsaufenthalten unterbrochen wurden. In dieser Zeit wurden Sprachen erlernt und interkulturelle Kompetenzen ausgebaut. Früh bot sich für sie die Möglichkeit, eine erste stellvertretende Position im urologischen Ambulatorium des Kantonsspitals Baden zu bekleiden, bei der sie sich auf der praktischen Ebene erste Führungskompetenzen aneignen konnte, die bis heute ihr Berufsbild prägen. 

Warum die Weiterbildung bei wittlin stauffer

Im Zuge ihrer Leitungsaufgabe im Kantonsspital Baden ist ihr von der dortigen Aus- und Weiterbildungsfachperson eine Weiterbildung bei wittlin stauffer empfohlen worden, um die theoretischen Kenntnisse im Bereich Leitung zusätzlich zu festigen. Besucht wurde der grundlegende Basiskurs, an den sich in Konsequenz die Ausbildung NDK Junior Management angeschlossen hat. Seraina Zachleder betont, dass es heute wichtig sei, sich ständig weiter-zubilden, damit Stillstand verhindert werden kann. Die Arbeit im Gesundheitswesen verändert sich rasch und entwickelt sich weiter. Ihre bisherige Erfahrung hat ihr gezeigt, dass ein Stellenwechsel im Gesundheitswesen unproblematisch ist, wenn man selber stets flexibel, wach und neugierig bleibt. „Die Gesundheitsbranche ist eine starke Wachstumsbranche ohne Einbrüche, in der es immer wichtiger wird, dass auch junge Führungspersonen nachgezogen werden“, betont Zachleder und verweist auf ihre eigene Weiterbildungskarriere.

Führungsaufgaben in der Spitex Region Brugg AG

Seit 2017 ist Zachleder Teamleiterin im Team Mitte in der Spitex Region Brugg AG und hat sich auf dem Hintergrund ihrer Aufgaben und einer innerfamiliären Empfehlung, welche diese Weiterbildung ebenfalls mit Erfolg besucht hat, zur Dipl. Abteilungsleiterin Gesundheitswesen NDS HF bei wittlin stauffer entschieden. Diese Weiterbildung bietet eine fachliche Erweiterung ihrer bisherigen Ausbildung und passt optimal zu ihren praktischen Einsatzfeldern, die laufend komplexer werden. Zachleder, welche diese Weiterbildung neben ihrem 100%-Arbeitspensum meistert, leitet in Brugg-Windisch-Hausen, zusammen mit ihrer Co-Leiterin, ein Team von 29 Pflegefachpersonen mit verschiedenen Fachausbildungen, die täglich über 100 Spitex-Einsätze zu bewältigen haben. Sie steht aktuell vor ihrem Diplomabschluss und denkt bereits über mögliche Weiterbildungsoptionen nach, die sowohl das Gesundheitswesen als auch betriebsökonomische Perspektiven einschliesst. Die Zielvorgaben sind aktuell noch.

Was macht wittlin stauffer so einzigartig?

Sowohl die Zusammensetzung der einzelnen Dozententeams als auch die stoffliche Bandbreite sind hier überzeugend, betont Zachleder. Die Lerngruppen umfassen jeweils höchstens 20 Teilnehmende, was einer praktischen Individualförderung entspricht, von dem alle nur profitieren können. Bereichert werden die einzelnen Unterrichtssequenzen durch eigene Inputs aus der Praxis, die in den Unterricht einfliessen, den unmittelbaren Praxisbezug sichern und damit stets auf dem aktuellsten Stand sind. Die einzelnen Lernsettings sind eine gelungene Kombination aus Frontalunterricht und Gruppenarbeiten, wo Synergieeffekte durch den intensiven Austausch unter den Teilnehmenden zum Tragen kommen. 

 

Wie verändert sich die Spitex?

Die Corona-Krise mit ihren neuartigen Herausforderungen hat gezeigt, so Zachleder, wie gut die Spitex Region Brugg AG bereits heute aufgestellt ist und organisatorisch auch mit bisher unbekannten Situationen klar kommt, wenn das Zusammenspiel im Team stimmt. Die Band-breite und Komplexität der Betreuungsaufgaben sind bei der Spitex klar steigend. Der demographische Wandel wirkt auch hier. Namentlich die immer länger andauernde Heimbetreuung gewinnt an Bedeutung, da die Devise „ambulant vor stationär“ auf dem Hintergrund der medizintechnischen Möglichkeiten zusätzliche Aufgabenfelder generiert. Diese erfordern auf der strategischen und operativen Ebene zusätzliche Fachkompetenzen und schliessen heute auch die anspruchsvollen palliativen Begleitungen ein. Ihre Aufgabenfelder begeistern Seraina Zachleder und sie kann sich sehr gut vorstellen, die Spitex Region Brugg AG auch in den kommenden Jahren mit vollem Engagement bei ihrer wichtigen sozialen und medizinischen Aufgabe zu unterstützen.

Ins Tuch gewickelt…

Sportlicher Ausgleich zur beruflichen Herausforderung ist bei Seraina Zachleder der Tanz der Lüfte. Als Luftartistin betreibt sie Tanzakrobatik weit über dem Boden, der von Kraft, Koordination und Abenteuer geprägt ist und ein gutes Auge bei rascher Reaktion verlangt, wenn es für einmal weniger um Bodenhaftung geht.

 

Interview mit Seraina Zachleder, 23.6.20/Juventus Schulen

 


09. September 2020 | Führungskompetenzen der Zukunft: Worauf kommt es an?

Organisationen verändern sich, die Technik und die Digitalisierung schreiten voran, die Welt vernetzt sich zunehmend. Wirkt sich dies auch auf die Führung und die Definition der Führungskraft aus? 

Gespräch mit Susanne Hurni, Rektorin und Lehrgangsleiterin von wittlin stauffer und ihrer Vorgängerin, Dr. Elisabeth Steger Vogt.

Welche Führungskompetenzen werden an Bedeutung zunehmen? 

Susanne Hurni: Themen wie flache Hierarchien, Selbstorganisation, laterale Führung oder Kollaboration gewinnen an Bedeutung. Herausforderungen für die Führung sind die Folge. In einer Meta-Studie des IFIDZ aus dem Jahr 2019 wird die Kommunikationsfähigkeit an erster Stelle des Kompetenz-Rankings geführt. Diese Kompetenz war schon im «vordigitalen Zeitalter» wichtig, ist jedoch weniger hoch gerankt worden. Weiter werden in den Top Ten des Rankings Veränderungs- und Innovationsfähigkeit sowie Strategisches Denken, Zielorientierung und die Digital-/IT-Kompetenz genannt. Nicht erstaunen dürfte auch die Nennung der weichen Faktoren wie Wertschätzung, Teamfähigkeit und die Fähigkeit soziale Netzwerke zu pflegen. Die Transparenzorientierung hat in dem Ranking im Vergleich zu 1980 signifikant an Bedeutung gewonnen.

Weshalb steht die Kommunikationsfähigkeit an oberster Stelle der Führungskompetenzen der Zukunft? 

Elisabeth Steger Vogt: Die Kommunikationsfähigkeit wird zukünftig die Schlüsselkompetenz einer wirksamen Führungskraft sein und zur Daueraufgabe werden. Durch die zunehmende Flexibilisierung und Virtualisierung der Organisationen werden die kommunikative Koordination, die Orchestrierung verschiedenster Medien, das Schaffen von Transparenz über den Aufgabenrahmen und die Prozesse sowie die Vernetzung und Einbindung der Beteiligten zu bedeutsamen kommunikativen Führungsaufgaben. Eine geschickte und ausreichende Kommunikation gibt in Veränderungsprozessen den Mitarbeitenden Orientierung und Sicherheit und trägt wesentlich dazu bei, sie für die gemeinsamen Ziele zu gewinnen. Eine transparente Kommunikationskultur ist daher wesentlicher Aspekt, welche die Motivation und das Verhalten der Mitarbeitenden positiv beeinflusst.

Dass die Veränderungs- und Innovationsfähigkeit einer Führungsperson zu den wichtigsten Kompetenzen der Zukunft gehören, leuchtet ein. Was zeichnet eine Führungsperson aus, die eine hohe Veränderungs- und Innovationsfähigkeit besitzt?

Susanne Hurni: Innovationsfähigkeit zeichnet sich aus durch eine Beurteilung, was aktuell gut läuft, aber auch was unbedingt angepasst werden muss, welches die aktuellen Bedürfnisse sind und wie die Leistungspakete darauf ausgerichtet werden sollen. Es ist eine Gratwanderung, Bekanntes und Geschätztes zu ändern und gleichzeitig Neues zu entwickeln. Mitarbeitende müssen entsprechend abgeholt werden. Zur Veränderungsfähigkeit gehört es, die eigenen Werte und Ziele mit jenen des Unternehmens zu verbinden und das Team auf die Ziele auszurichten.

Wertschätzung und Mitarbeiterorientierung gehören zu den Topskills der Zukunft in Zeiten, in denen Maschinen und künstliche Intelligenz den Menschen im Arbeitsprozess immer mehr ablösen. Wie geht das zusammen? 

Elisabeth Steger Vogt: Auch in Zukunft spielt der Mensch eine Schlüsselrolle in den Arbeitsprozessen des Gesundheitswesens. Maschinen erleichtern gewisse pflegerische Leistungen oder können ärztliche Eingriffe unterstützen, ersetzen aber nicht die Interaktionen mit den Patientinnen und Patienten oder die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachpersonen in den Teams. Die demografische Entwicklung wird den Fachkräftemangel verschärfen. Eine hohe Mitarbeitendenbindung an die Institutionen wird an Bedeutung gewinnen. Eine Führung mit hoher Mitarbeitendenorientierung, verbunden mit Wertschätzung, Zielorientierung und einem Klima des Vertrauens kann der Fluktuation entgegenwirken. Damit kann die Attraktivität des Arbeitgebers und generell der Berufe des Gesundheitswesens gesteigert werden.

Haben sich Leitbilder und Strategieprozesse in einer sich so schnell verändernden Welt nicht langsam überholt? Wird dies nicht abgelöst durch die Fähigkeit der Digital/IT-Kompetenz? 

Susanne Hurni: Ich bin überzeugt, dass Leitbilder ihren Platz auch in der Zukunft haben werden. Sie müssen aus echten Überzeugungen entstehen. Dabei dürfen Werte nicht vergessen werden, welche die Leistungen gegenüber den Kunden beschreiben, denn ohne die Ausrichtung an kundenzentrierten Werten wird eine Institution nicht überleben. Ohne eine Ausrichtung an menschenzentrierten Werten wie Wertschätzung, Respekt oder Integrität wird eine Institution keine Mitarbeitenden mehr finden, die kundenzentriert arbeiten wollen. Die Entwicklungen zeigen, dass ein drei bis fünf Jahre umfassender Strategieprozess in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert. Der Planungshorizont verkürzt sich. Und die Kompetenz, auf sich verändernde Rahmenbedingungen schnell reagieren zu können, ist zwingend. All dies kann mittels digitalen Kompetenzen unterstützt werden, oder durch neue – heute modern unter agilen Methoden subsummiert – Kooperationsformen. 

Welche weiteren Kompetenzen sind unter den Top Ten noch zu erwähnen? 

Elisabeth Steger Vogt: Die Entwicklungen im Gesundheitswesen zeigen, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit an Bedeutung gewinnt. Interdisziplinäre Teams, welche zunehmend z.B. in Bezug auf das Alter oder den kulturellen Hintergrund divers zusammengesetzt sind, vereinen eine breit angelegte Fachkompetenz. Der Führungskraft kommt dabei die Rolle zu, die Kollaboration zu moderieren, Kompetenzen zu vernetzen, für eine feedbackintensive Kooperationskultur zu sorgen und das Team zu befähigen, eigenständige Lösungen zu suchen. 

Welches werden zukünftig die wichtigsten Aufgaben der Führung sein? 

Susanne Hurni: Führungskräfte müssen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem ihre Mitarbeitenden zielorientiert agieren können. Sie steckt den Rahmen ab, bestimmt die Aufgaben, verhandelt das Budget und die Timeline. Ein Punkt ist zentral: die Führungskraft ist nicht mehr Fachspezialist/in. Und dies ist wohl der grösste disruptive Faktor in der Führung. Die Führungsperson ist nicht mehr diejenige, die alles besser weiss. Klar ist, dass Vorgesetzte ein gutes Verständnis für das Fachgebiet aufweisen müssen. Zentral wird es, als Führungskraft das eigene Team zu befähigen, auf fachliche Themen gute Lösungen zu finden und gleichzeitig auch die Entwicklung der Mitarbeitenden zu fördern. 

(Auszug aus Clinicum, 2-20)


09. September 2020 | Donnerstagsrunde vom 3. September 2020

Das Gesundheitswesen bleibt Wachstumsbereich

Das künstliche Knie aus dem 3D-Drucker steht vor seiner Marktreife: Im Jahr 2040 werden in der Schweiz doppelt so viele Menschen über 80 Jahre alt, 25% der Frauen werden 100 und schon heute kennen wir über 350‘000 Gesundheits-Apps, wie Benedikt Niederer betont, der Leiter eines neuartigen Health Innovation Hub in Baden ist, der technologische Innovationen im medizinischen Einsatz erprobt. „Das Gesundheitswesen der Schweiz befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der sowohl technische wie kulturelle Aspekte betrifft. Die damit einhergehenden Herausforderungen sind eine Chance für agile Unternehmen“, betont Matthias Rüegg, Rektor der HWZ und Gastgeber der Donnerstagsrunde von wittlin stauffer. Sick-Care transformiert sich weiter zu Health-Care und die Digitalisierung ermöglicht zunehmend den Einsatz intelligenter Roboter für repetitive Aufgaben, was das medizinische Personal entlastet und neue berufliche Perspektiven bietet. 


Personalisierte Medizin wichtiger

Personalisierte Medizin gewinnt laufend an Bedeutung, wobei der Patientin und dem Patienten mehr Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit zukommt. Im Gegenzug erwarten diese, dass sie aktiv in den Versorgungsprozess eingebunden werden. Personalisierte Gesundheitsleistungen sowie präzise Diagnosen sind das Ziel. Die aus der digitalen Vernetzung gewonnenen Erkenntnisse werden zukünftig umfassender genutzt und dienen der sachlich notwendigen Ökonomisierung der Medizin. „Dabei werden Patientinnen, Patienten und Leistungsempfänger bei steigender Gesundheitskompetenz und verschlankten Prozessen verstärkt direkten Einfluss auf die Gestaltung der Leistungen nehmen. Im Gesundheitswesen und dabei besonders in den Spitälern gewinnt die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Arzt und Pflege an Relevanz, um die Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit nachhaltig zu sichern“, wie Prof. Dr. Pietro Giovanoli, Klinikdirektor Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitätsspital Zürich betont. Es geht um Leading, Rollen und Kompetenzen im Team, wobei Patientin und der Patient sowie deren soziales Umfeld stets im Hauptfokus bleiben sollen.


Neue Berufe entstehen

Die Regelung „Ambulant vor stationär“ wertet die Nachversorgung der Patientinnen und Patienten stark auf und verlangt nach entsprechend ausgebildetem Personal. Neue Berufsfelder sind heute in Entwicklung, welche Behandlung und Pflege in einem einzigen Berufsprofil zusammenfassen. Die traditionelle Pflege mutiert gewissermassen vom „Hilfsberuf“ zum akademisierten Pflegeexpertentum. Mit dem „Advanced Nurse Practicioner“ auf der Stufe Master (MScN Pflegeexpertin/Pflegeexperte APN) wird rollend ein neues Kompetenzprofil geschaffen, das in der interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Arzt und Pflege in den angedachten Behandlungsteams eine verbindende Funktion einnimmt. Hierarchien werden dabei punktuell flacher, Managementqualitäten immer wichtiger.


08. April 2020 | Interview "Führungskompetenzen der Zukunft"

Lesen Sie hier das Interview>>


30. Januar 2020 | Dr. Peter Wittlin und Markus Stauffer verabschieden sich – eine Würdigung

Per 1. März 2020 übergeben Dr. Peter Wittlin und Markus Stauffer definitiv den Stab an Dr. Elisabeth Steger Vogt, die heutige Rektorin von wittlin stauffer. 25 Jahre haben sie die Führungsausbildungen in der Schweiz massgeblich geprägt und mit innovativen Ansätzen weiterentwickelt. Zwei prägende Persönlichkeiten der Führungsausbildung im Gesundheitswesen gehen damit in Pension.

Die Ausbildungen bei wittlin stauffer stehen für eine hohe fachliche Qualität, verbunden mit direktem Praxisbezug. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehrgänge und Aktualisierung der inhaltlichen Themensetzung führen dazu, dass diese Weiterbildungsangebote stets am Puls der Zeit sind.

Peter Wittlin und Markus Stauffer haben früh die Zeichen der Zeit erkannt und die theoretischen Ausbildungen mit den praktischen Entwicklungen in der Bildungslandschaft produktiv verzahnt:
Die Ausbildung zum Dipl. Abteilungsleiter/in Gesundheitswesen NDS HF ist heute einzigartig in der Schweiz und bleibt ein wichtiges Standbein der Ausbildungskette in unserem Gesundheitswesen.

Mit dem Master in Health Care Management hat wittlin stauffer eine Ausbildung auf Fachhochschulstufe geschaffen, die ein vertieftes Praxiswissen für Führungskräfte des Gesundheitswesens vermittelt. Die schlanke und effiziente Architektur des Lehrgangs profitiert von der jahrelangen Erfahrung und den Insiderkenntnissen von Peter Wittlin und Markus Stauffer als Führungskräfte im Gesundheitswesen.

Mit ihrem klug durchdachten Gesamtkonzept haben Peter Wittlin und Markus Stauffer eine Ausbildungskette geschaffen, die vom Einsteigerkurs für Führungskräfte auf der Stufe Höhere Fachschule bis zum Master in Health Care Management auf Fachhochschulstufe auf allen Führungsstufen ein durchgängiges Angebot bietet und dabei immer wieder neue Massstäbe setzt.

Ausbildungsqualität bedeutet für Peter Wittlin und Markus Stauffer eine sehr sorgfältige Auswahl von Dozierenden, die in der Regel als Fachspezialistinnen und Fachspezialisten einen vollen Rucksack aus dem Gesundheitswesen mitbringen. Damit wird nachhaltig sichergestellt, dass die Inhalte in den Lehrgängen eine hohe Relevanz aufweisen und der Praxisbezug stets gewährleistet ist.

Mit Peter Wittlin und Markus Stauffer verabschieden sich zwei prägende Persönlichkeiten aus dem Gesundheitswesen mit hoher Fachkompetenz. Es war ihnen im Übergang ein wichtiges Anliegen, ihr grosses Know-how an die Nachfolge zu übergeben und damit sicherzustellen, dass die Lehrgänge in höchster Qualität weitergeführt werden können.

Als Rektorin und Nachfolgerin danke ich an dieser Stelle Peter Wittlin und Markus Stauffer sehr herzlich für ihre umsichtige und sorgfältige Übergabe der Leitung an das neue Führungsteam und die Dozierenden.

Mit Peter Wittlin und Markus Stauffer gehen Regula Wittlin-Wolf und Maja Jordan in Pension, die für die gesamte Ausbildungsadministration und -organisation verantwortlich gewesen sind. Auch ihnen gebührt unser grosser Dank für die engagierte Einführung von Simone Romeike und Luci Romont in das komplexe Bildungsmanagement.


29. Januar 2020 | Interview mit Simone Romeike: Bildung ist Leidenschaft

Es ist Simone Romeike, die seit dem 1. Februar 2019 mit grossem Engagement für das Bildungsmanagement bei wittlin stauffer verantwortlich ist. Mit ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art gelingt es ihr, die Wünsche und Fragen der Studierenden bestmöglich zu erfassen und zu beantworten. Neben der Administration und Organisation der Lehrgänge schliesst ihre Aufgabe auch die individualisierte Weiterbildungsberatung mit ein, die immer wichtiger wird.

Wer ist Simone Romeike?

Simone Romeike stammt aus Hannover, wo ihre elterlichen Wurzeln liegen. Ihre Kindheit ist von kulturellen Interessen, der Beziehung zum Menschen und ausgiebigen Reisetätigkeiten geprägt, die ihr berufliches und privates Leben bis heute bestimmen. Simone Romeike, die von einem tiefen Gerechtigkeitssinn geprägt ist, liest gern historische Biografien und ist schon früh Handballtrainerin, wo sie das koordinierte Teamplay fasziniert. Nach dem Abitur entscheidet sie sich ganz bewusst für eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau, weil hier Theorie und Praxis kongenial zusammenkommen und die sensible Beziehung zwischen den Menschen die entscheidende Rolle spielt. Als Kind aus dem Norden Deutschlands liebt Simone Romeike bis heute das Meer, das ihr Reisefieber immer wieder neu entflammt und sie zum Meer hinzieht. Seit Kurzem beginnt sie die Berge für sich zu entdecken.

Berufliche Reisen

Die ersten beruflichen Schritte beginnt Simone Romeike bei der deutschen Hapag-Lloyd Reisen, wo sie der beratende Charakter der Arbeit und das persönliche Geschick beim Verkauf von Reisen täglich beflügeln. Mit Feingespür müssen in dieser Branche die Kundenwünsche erspürt, abgeholt und gelenkt werden, damit gegenseitige Zufriedenheit und Kundentreue möglich werden. Innovative Herausforderungen reizen sie und bestimmen ihren beruflichen Werdegang, der davon geprägt ist, dass sich Türen zu interessanten Perspektiven immer wieder neu öffnen. Am Flughafen Hannover leitet Simone Romeike schon früh den ersten Last-minute-Schalter Deutschlands. Ausgedehnte Auslandsreisen und erste Führungserfahrungen macht sie hier mit intensiven Trainings und dem Coaching für Reiseverkäufer im Reisebusiness. Nach 1995 ist TUI Hannover der nächste wichtige Schritt in ihrer Karriere, wo sie während vier Jahren als Coach für Deutschland tätig ist. Besonders interessiert Simone Romeike das Individualcoaching, das profunde Menschenkenntnis verlangt, um Reisende mit ihren Reisezielen sinnvoll zu verknüpfen.

Wechsel in die Schweiz

Obwohl Hannover stets emotionaler Heimathafen ist, veranlasst ein Stelleninserat von TUI Schweiz Simone Romeike zu einer regionalen Weichenstellung, die bis heute anhält. Gesucht wird hier eine Personalentwicklerin für weltweite Reiseleiter. Sitz der HR-Abteilung ist Altendorf im Kanton Schwyz. Erste Erkundungen der Schweiz faszinieren Frau Romeike sofort, sie ist angetan von der hügeligen Landschaft und den offenen Menschen. 2008 tritt sie die Stelle bei TUI Schweiz an und ist in der Personalentwicklung weltweit aktiv. Es geht um umfassende Verkaufstrainings, die ihre beraterische Kompetenz weiter schärfen. Sie entwickelt eigene Trainingseinheiten für Anbieter in der Reisebranche, die global verkauft werden. Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten in der Reisebranche sucht Simone Romeike ein alternatives Betätigungsfeld und wechselt als Projektleiterin Bildung für IT-Consultants zum Swiss Engineering Institute, das sich 2012 im Aufbau befindet. Hier arbeitet sie erfolgreich bis 2015.

Bildung ist Leidenschaft – Wechsel an die Juventus Schulen

2015 wird an den Juventus Schulen Zürich eine 70%-Stelle im Bereich Customer Relations frei, die mit einer weiteren 30%-Stelle in der Administration der Schule für Medizin kombiniert werden kann. Eine Chance, die sich Simone Romeike nicht entgehen lassen will. 2018 übernehmen die Juventus Schulen die wittlin stauffer ag und im Februar 2019 wird Dr. Elisabeth Steger Vogt die neue Rektorin. Vom Pioniergeist angezogen, der die neue Führung vorlebt, übernimmt Frau Romeike immer mehr Aufgaben im Bildungsmanagement von wittlin stauffer. Seit Oktober 2019 ist sie vollzeitlich für das Bildungsmanagement verantwortlich, wo sie an der weiteren Expansion dieser innovativen Institution arbeitet, bei der neue Bildungsgänge geplant sind. Bei wittlin stauffer absolvieren Führungskräfte spannende Ausbildungen, bekommen einen breiten Werkzeugkoffer für den Führungsalltag und vernetzen sich gleichzeitig mit Führungskräften anderer Gesundheitsinstitutionen, so Simone Romeike. Praxis und Theorie gehören in den Ausbildungen eng zusammen und orientieren sich flexibel an den Bedürfnissen des Gesundheitsmarkts. Studierende verlangen zunehmend nach profunder Beratungskompetenz, die Simone Romeike gern zur Verfügung stellt.


26. November 2019 | Diplomfeier Dipl. Abteilungsleiter/in Gesundheitswesen NDS HF 1/2019

Bei dem festlichen Anlass hielten Michel Vinzens, Direktor SIB und Elisabeth Steger Vogt, Rektorin wittlin stauffer, die Festansprachen.

Beim anschliessenden Apéro waren den Absolventinnen und Absolventen die Freude und der Stolz über ihren Erfolg anzusehen. Sie äusserten zudem ihre Zufriedenheit über ihre abgeschlossene Ausbildung und über die erfahrenen und versierten Dozentinnen und Dozenten, die sie während der Ausbildung begleitet hatten.

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Veranstaltungen

03. September 2020 | Donnerstagsrunde

Gesundheitswesen von morgen – Wie verändern sich die Gesundheitsberufe?

 

„Die Einflüsse und Trends im Spitalumfeld sind komplex - Tendenz steigend. Die zentralsten Herausforderungen bestehen in den soziodemographischen Strukturen der Schweizer Bevölkerung. Eine dramatische Zunahme der betagten Patientinnen und Patienten mit Mehrfachdiagnosen zeichnet sich ab. Der Bedarf nach hoher Fachkompetenz und die Betreuungs- und Behandlungszeit steigt exponentiell“ unterstreicht Dr. Christoph von Dach, Leiter Pflegeentwicklung, Solothurner Spitäler AG. Interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit gewinnen laufend an Bedeutung. Dazu kommen gravierende Veränderungen durch medizinische Innovationen im Bereich der Diagnosen und Therapien als auch Prozessoptimierungen durch neue digitale Ansätze wie künstliche Intelligenz und Robotik. Entwicklungen der Digitalisierung werden omnipräsent und prägen den Alltag im Gesundheitswesen der Zukunft.

Herausforderungen in den Spitälern

„Die Aufgabengebiete der Pflegefachleute und der Ärzte verschieben und professionalisieren sich weiter“, betont Benedikt Niederer, Leiter Unternehmensentwicklung, Kantonsspital Baden. „Die Stellenbesetzung wird schwieriger und die Aufgabenfelder durchlässiger: Hierarchien innerhalb der Institution und zwischen den Berufsgruppen werden flacher. Rollen in der Pflege sind im Umbruch.“ Dieser Prozess fordert die Spitalbetriebe und bedingt betrieblich-organisatorische Anpassungen. Dr. Christoph von Dach betont, dass es zukünftig darum gehen wird, dass diejenige Person die anstehenden Aufgaben erledigt, die am besten dafür geeignet ist.

Wettbewerbsdruck verändert die Spitallandschaft

Der zunehmende Wettbewerb fördert das Kosten-, Qualitäts- und Innovationsbewusstsein. Die Kader aller Stufen werden in den Spitälern besonders gefordert sein, die zu Zentren der Gesundheitskompetenz werden. Die Herausforderungen nehmen zu: Spitäler gehen vermehrt Kooperationen ein, passen ihr Leistungsangebot an, verändern ihre Angebote von stationär zu ambulant, fusionieren oder schliessen.

Weiterbildung wird ein Muss

Die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung im Spital steigt, weil der rasante technische Fortschritt dazu zwingt. Kontinuierliche Weiterbildung wird ein matchentscheidender Faktor für die Fachpersonen und die Institutionen selber. Robotik und KI sind schon sehr nah am klinischen Alltag. Führungspersonen in der Pflege müssen fachlich führen und eine personenzentrierte Kultur umsetzen, in welcher die Patientinnen und die Patienten im Zentrum stehen, die in ihrer Selbstkompetenz massiv gestärkt werden sollen.

 

Mehr zum aktuellen Thema erfahren Sie an der „donnerstagsrunde“ der wittlin stauffer vom 3. September 2020

 

Flyer Donnerstagsrunde

Die Donnerstagsrunde vom 3.9.2020 ist bereits ausgebucht.


01. Mai 2019 | MedLunch

Unser Gesundheitswesen gehört zu den besten der Welt. Der Dienstleistungsanspruch der Bevölkerung nimmt jedoch weiter zu und mit ihm die Kosten. Um allen Ansprüchen effizient und verantwortungsvoll zu begegnen, brauchen wir hochqualifiziertes Personal und Kaderleute, die das Gesundheitswesen aktiv gestalten wissen. Dafür benötigt es ein Bildungsangebot, das unsere Studierende auf die Berufe von morgen vorbereitet.

Erstmals führen die Juventus Schulen für Medizin ihren MedLunch durch. Das Thema: "Wer bestimmt die Gesundheitsberufe der Zukunft?"

 

Veranstaltungsdatum/Zeit: 7. Mai 2019, 11.30 - 14.00 Uhr

Ort: Juventus Schule für Medizin, Lagerstrasse 102, 8004 Zürich

 

Im Rahmen des Panelgesprächs diskutieren vier ausgewiesene Experten aus Bildung, Bund und Politik vor über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Zukunft der Gesundheitsberufe vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels und der Frage, ob die Gesundheitsbranche für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet ist.

 

Teilnehmer sind:

  • Dr. Stefan Spycher, Vizedirektor und Leiter des Direktionsbereichs Gesundheitspolitik, BAG
  • Dr. med. Carlos Quinto, Mitglied des Zentralvorstandes FHM (Themenbereiche Public Health und Gesundheitsberufe)
  • Prof. Dr. med. Pietro Giovanoli, Klinikdirektor Plastische Chirurgie und Handchirurgie, Universitätsspital Zürich
  • Dr. Elisabeth Steger Vogt, Rektorin wittlin stauffer ag
  • Moderation: Richard Münger, Rektor Juventus Schule für Medizin

Thematische Schwerpunkte sind u.a.:

  • Haben wir heute die richtigen Lehrgänge für die Gesundheitsberufe der Zukunft?
  • Welche Ausbildungen müssten gestärkt werden? Welche Kompetenzen braucht es?
  • Wie stellen wir sicher, dass wir genügend Führungskräfte im Gesundheitswesen haben?
  • Wie wichtig ist Leadership im Gesundheitswesen?
  • Welchen Einfluss hat der demografische Wandel auf das traditionelle Pflege- und Spitalmodell?
  • Welchen Einfluss hat Bildung auf die Gesundheitskosten?
  • Wie verändert die Digitalisierung die Gesundheitsberufe?

Durchführungsort ist das neu eröffnete Schulhaus an der Europaallee in Zürich, der JuveCampus.

 

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28. März 2019 | Controller Gesundheitstagung Schweiz

An der Gesundheitstagung des Internationalen Controller Verein eV / ICV Schweiz treffen sich Controller, Finanz- und Controlling-Verantwortliche, CFOs, Projektleiter und Business Analysten aller Branchen und Interessengruppen wie Leistungserbringern, Versicherern, Herstellern und Dienstleistern zum gezielten Erfahrungsaustausch und Netzwerken. Besonders beleuchtet wird das Spannungsfeld zwischen den Tarifen sowie den Investitionen und den steigenden Kosten im Kontext der Digitalisierung.

Mehr Informationen über das Programm sowie Referenten sind im Flyer ersichtlich.

Wann: Donnerstag, 28. März 2019

Wo: Auditorium HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, Lagerstrasse 5, Zürich

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15. März 2018 | Schweizerisches Gesundheitswesen - Wohin des Weges?

Das Schweizerische Gesundheitswesen befindet sich in einer Umbruchsphase. Womit können wir in der Zukunft weiterhin rechnen? Welche Entwicklungstendenzen zeichnen sich ab und welche Auswirkungen auf Gesundheitsinstitutionen sind zu erwarten? Wovon müssen wir uns als Führungspersonen im Gesundheitswesen möglicherweise verabschieden und auf welche tiefgreifenden Veränderungen müssen wir uns einstellen?

Auf diese Fragen geht Dr. oec. HSG Willy Oggier, Gesundheitsökonom, Autor, Referent und Berater in seinem Referat ausführlicher ein. Er ist ein profunder Kenner des Schweizerischen Gesundheitswesens. Seit 20 Jahren verfolgt er das Geschehen und schaltet sich immer wieder mit fachkompenten Beiträgen und pointierten Stellungnahmen in die aktuelle Diskussion ein.

Nach seinem Impulsreferat steht der Referent für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Wir freuen uns, Sie für diese Donnerstagsrunde einladen zu dürfen. Sie findet am

15. März 2018 statt und beginnt um 18.00 Uhr.

Ab ca. 19.30 Uhr wird ein Apéro offeriert.

Dies ist die letzte Donnerstagsrunde:

Die Hochschule für Wirtschaft Zürich hat sich eine neue Struktur gegeben und in diesem Zusammenhang beschlossen, das Center for Health Care Management per 31. Dezember 2017 aufzuheben. Die Kooperation zwischen der HWZ und wittlin stauffer ag ist von dieser Neustrukturierung nicht betroffen. wittlin stauffer ag und die HWZ werden auch zukünftig gemeinsam Kaderweiterbildungen im Gesundheitswesen anbieten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Da nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmenden berücksichtigt werden kann, wird um Anmeldung gebeten. 


08. Juni 2017 | Donnerstagsrunde vom 8. Juni 2017

Ambulant vor stationär: Wie setzen Spitäler diese Strategie um und wieso wird das Verlagerungspotenzial nicht ausgeschöpft?

Die Gesamtkosten unseres Gesundheitswesens haben in den letzten 20 Jahren stark zugenommen. Der spitalambulante Bereich ist dabei überproportional zu den stationären Leistungen gewachsen. Gründe dafür sind medizintechnische Entwicklungen, die grössere Rolle der wohn- und arbeitsortnahen Grundversorgung und der Wunsch des Patienten nach ambulanter Behandlung. Volkswirtschaftlich ist diese Leistungsverschiebung wünschenswert. Sowohl die Kosten wie die Vergütung für einen vergleichbaren Eingriff im ambulanten Bereich liegen in der Regel deutlich niedriger. Jede ambulant statt stationär erbrachte Leistung senkt daher die Kosten in der Gesundheitsversorgung. 

Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass der Anteil ambulanter Leistungen in der Schweiz im Vergleich zum Ausland tief ist, wodurch viele stationäre Eingriffe ungenutztes ambulantes Potenzial bieten. PwC konnte in einer Studie aufzeigen, dass bei einer konsequenten Verlagerung jährlich rund 1 Mrd. CHF an Kosten eingespart werden könnten. Diese substantiellen Verlagerungs- und Einsparpotenziale werden also nicht genutzt – Weshalb?

Mit dieser und weiteren Fragen befasst sich das Referat von Dr. rer. pol. Marc Schulthess, Manager Beratung Gesundheitswesen bei PricewaterhouseCoopers PwC. Er wird einerseits aufzeigen, welche ambulanten Betriebsmodelle Spitäler im Einsatz haben und andererseits, welche möglichen Lösungsansätze die bestehenden Fehlanreize, welche einer Verlagerung entgegenwirken, beseitigen können.

Nach seinem Impulsreferat steht der Referent für weitere Gespräche und Diskussionen zur Verfügung.

Die Donnerstagsrunde beginnt um 18.00 Uhr. Ab ca. 19.30 Uhr wird ein Apéro offeriert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Da nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmenden berücksichtigt werden kann, wird um Anmeldung gebeten.


14. Januar 2017 | Donnerstagsrunde vom 2. März 2017

Personal(kosten)controlling im Gesundheitswesen:
Heutige Herausforderungen und zukünftige Potenziale

In Institutionen des Gesundheitswesens beträgt der Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten zwischen 60 bis 80 Prozent, weshalb das Personalcontrolling eine besondere Relevanz hat. Dabei sind Personalthemen nicht nur ein zentraler Kostenblock, sondern auch ein wichtiger Treiber zur erfolgreichen Strategieumsetzung. Die Analyse und Kenntnis der verschiedenen Einflussfaktoren auf die Höhe und Zusammensetzung der Personalkosten sowie auf ihre Entwicklung sind deshalb sowohl für Personal- als auch Finanzverantwortliche eine wichtige Steuerungsinformation.

Aktuelle Studien zum Personalcontrolling zeigen jedoch, dass trotz wachsender Herausforderungen die Zusammenarbeit zwischen HR und Controlling in vielen Organisationen nicht optimal ist und somit auch die Potenziale des Personal-(kosten)controllings zu wenig genutzt werden.

Vor diesem Hintergrund stellen sich für zahlreiche Führungskräfte im Gesundheitswesen Fragen, wie die gewünschte Transparenz über die Zusammensetzung und Beeinflussung der Personalkosten gewonnen werden kann, welche Personalkosten-Kennzahlen zur Steuerung besonders geeignet und verbreitet sind und wie die Potenziale eines integrierten Personalcontrolling duch HR und Controlling effektiver als bisher genutzt werden können.

Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich das Referat von Prof Dr. rer. pol. Thomas Rautenstrauch, Leiter Center for Accounting & Controlling an der Hochschule für Wirtschaft Zürich. Er wird nicht nur auf die aktuellen Anforderungen, sondern ebenso auf die zukünftigen Herausforderungen für das Personalcontrolling eingehen, die sich durch Entwicklungen wie Big Data, maschinelles Lernen und Digitalisierung für das Personal(kosten)controlling der Zukunft abzeichnen.

Nach seinem Impulsreferat steht der Referent für weitere Gespräche und Diskussionen zur Verfügung.

Die Donnerstagsrunde beginnt um 18.00 Uhr. Ab ca. 19.30 Uhr wird ein Apéro offeriert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Da nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmenden berücksichtigt werden kann, wird um Anmeldung gebeten.


29. September 2016 | Donnerstagsrunde vom 1. Dezember 2016

Institutionen im Gesundheitswesen haben sich in den letzten Jahren zu eigenständigen Unternehmen entwickelt. Die finanzielle Führung solcher Institutionen hat markant an Bedeutung gewonnen. Eine spezifische Grösse ist dabei ins Zentrum der Diskussion gerückt: Die EBITDA-Marge. Ihre Auswirkungen gehen weit über den finanziellen Bereich hinaus.

Detailinformationen zu dieser Grösse sind deshalb für Sie als Kaderperson im pflegerischen, ärztlichen oder medizinisch-therapeutischen Bereich von besonderer Bedeutung.

Was versteckt sich hinter dem Kürzel „EBITDA-Marge“, und weshalb sollte mich diese Grösse als Führungsperson im Gesundheitswesen interessieren?

Was sind die Hintergründe für die wachsende Bedeutung der EBITDA-Marge für Institutionen im Gesundheitswesen, und in welcher Weise steuert sie meinen Bereich heute und in Zukunft?

In seinem Referat führt Dr. rer. pol. Werner Widmer, Stiftungsdirektor Diakoniewerk Neumünster – Pflegerinnenschule und Verwaltungsratspräsident Kantonsspital Baselland in das Thema „EBITDA-Marge“ ein. Er zeigt die Bedeutung dieser Grösse für Ihre Institution und für Sie als Führungsperson auf und skizziert die zukünftige Bedeutung der EBITDA-Marge für Institutionen des Gesundheitswesens und deren Führungspersonen.

Nach dem Impulsreferat ist eine Diskussion mit dem Referenten vorgesehen.

Die Donnerstagsrunde beginnt um 18.00 Uhr. Ab ca. 19.30 Uhr offerieren wir einen Apéro.

Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Wir können nur eine beschränkte Zahl von Anmeldungen berücksichtigen. Deshalb bitten wir Sie, das Anmeldeformular zu benutzen.