Konkret nachgefragt.

Über Hintergründe, Zielsetzungen und Erfolge unserer Studierenden.

Sonja Bächi

Registred Nurse MAS gerontologische Pflege ZFH, Aufsuchende Beratung Spitex Stadt Winterthur

Sonja Bächi

Registred Nurse MAS gerontologische Pflege ZFH, Aufsuchende Beratung Spitex Stadt Winterthur

Frau Bächi, weshalb haben Sie die Basisausbildung in Management WBK HF
von wittlin stauffer ag in Kooperation mit dem Schweizerischen Institut für
Betriebsökonomie (SIB) gewählt?

Bei meiner damaligen Stelle als Teamleiterin bei der Spitex der Stadt Winterthur waren wir zu dritt für zwei Teams verantwortlich. Diese Rollenkonstellation hat mich stark herausgefordert. Ich habe den Kurs als Chance gesehen, in der Vogelperspektive meine Arbeit zu reflektieren.

Wie hat Ihnen die Ausbildung gefallen? Warum?

Gefallen hat mir das präzis geschnürte Paket. Es hat mir mein Rüstzeug zu bereits gesammelten Erfahrungen ergänzt. Dabei hat mich insbesondere auch der Austausch mit den Dozenten und  Teilnehmerinnen der Klasse unterstützt, Zusammenhänge zu erkennen.

Welches sind die Stärken dieser Ausbildung, wo sehen Sie Schwächen?

Dass die beiden Dozenten selber in der Führung tätig sind, war für mich interessant und lehrreich. Ihre erlebten Geschichten aus dem Führungsalltag machen Methoden greifbarer. Schade ist, dass keine Frau unter den Dozenten vertreten war. Eine Dozentin trüge hier eine wichtige Vorbildrolle.

Was nehmen Sie mit für Ihren Arbeitsalltag?

Für mich ist klar geworden, dass es keinen „richtigen“ oder „falschen“ Führungsstil gibt, sondern dass es wichtig ist, kongruent zu sein und die Ziele aller Beteiligten zu kennen und diese immer wieder zu überprüfen.

Welchen Rat würden Sie einem guten Freund geben, der die Weiterbildung
auch absolvieren will. Auf was soll dieser achten?

Sie oder er soll diese Chance einfach packen, denn der Wissensgewinn ist auch eine Wertschätzung sich selber gegenüber. Zudem finde ich es wichtig, dass man selbst, aber auch gemeinsam mit anderen Beteiligten im Betrieb sich von Anfang Gedanken macht, wie die Erkenntnisse aus der Ausbildung in den Betrieb einfliessen sollen. Das unterstützt den eigenen Lernprozess und trägt zur Entwicklung im Betrieb bei.

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