Konkret nachgefragt.

Über Hintergründe, Zielsetzungen und Erfolge unserer Studierenden.

Grünenfelder Renata

Stationsleiterin chirurgische Privatabteilung, Stadtspital Waid Triemli Zürich

Grünenfelder Renata

Stationsleiterin chirurgische Privatabteilung, Stadtspital Waid Triemli Zürich

Frau Grünenfelder, weshalb haben Sie sich seinerzeit entschlossen, das Masterstudium Health Care Management von wittlin stauffer ag in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) zu absolvieren?

Ich suchte nach einem Studium, welches die praxisrelevanten Fragen von Führungspersonen im Gesundheitswesen behandelt. Ausserdem wollte ich diese Ausbildung berufsbegleitend absolvieren. Empfehlungen von ehemaligen Studentinnen und die Beschreibung der Studieninhalte auf der Homepage von wittlin stauffer ag waren entscheidend für diese Wahl.

Wie hat Ihnen das Studium gefallen? Warum?

Das Studium hat mir sehr gut gefallen. Neben der Führungsaufgabe im Spital gleichzeitig intellektuell gefordert zu werden, war für mich sehr befriedigend. Das Studium hat mich durch die Vermittlung von zahlreichen theoretischen Modellen inspiriert. Durch den Bezug zur Praxis konnte ich das Erlernte sofort in meinen Berufsalltag integrieren.

Was sind die Stärken dieses Studiums, wo sehen Sie seine Schwächen?

Die kompetenten Dozenten aus Lehre, Praxis und Politik haben mich überzeugt. Die Vermittlung von Wissen zu den aktuellen gesundheitspolitischen Fragen war für mich eines der spannendsten Module. Der zur Verfügung gestellte Raum für Diskussionen unter den Studierenden hilft bei der Bildung der eigenen Meinung zu diesen aktuellen Herausforderungen des Gesundheitswesens.

Schade fand ich, dass die Masterarbeiten der Studierenden nicht der Klasse präsentiert wurden. Die Arbeit verlangte viel Zeit und Energie von allen. Es sind viele interessante Themen bearbeitet worden. Ich hätte es interessant gefunden, wenn die Arbeiten in der Klasse diskutiert worden wären, bevor sie in der Schublade verschwinden.

Was nehmen Sie mit für Ihren Arbeitsalltag?

Ich habe verschiedene Führungsinstrumente kennen gelernt, die ich sofort in der Praxis umsetzen kann. Dank des Studiums orientiere ich mich bei Entscheidungen im Alltag vermehrt an der Fachliteratur. Das vertiefte Wissen in gesundheitspolitischen Fragen hilft mir, eine eigenständige Meinung zu verschieden Themen zu bilden und diese zu vertreten. Besonders wertvoll für mich ist das erweiterte Netzwerk zu Kaderpersonen aus verschiedenen Gesundheitsinstitutionen der Schweiz.

Welchen Rat würden Sie einem guten Freund geben, der dieses Studium auch absolvieren will. Worauf soll dieser achten?

Das Studium erfordert viel Eigeninitiative; das bedeutet, dass man bereit sein muss, die Unterrichtsstunden aktiv mitzugestalten und sich mit der empfohlenen Fachliteratur vertieft auseinanderzusetzen. Wer Freude am Lernen hat und sich gerne mit Dozentinnen und Mitstudenten austauscht, ist hier am richtigen Platz. Besonders empfehlenswert ist es, das Erlernte laufend mit den Erfahrungen aus der Praxis in Bezug zustellen und daraus Handlungsoptionen für anstehende Herausforderungen im Alltag abzuleiten. 

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