Konkret nachgefragt.

Über Hintergründe, Zielsetzungen und Erfolge unserer Studierenden.

Dr. med. Menga Sandoz

Oberärztin, Triaplus AG, KJPD Schwyz, Zweigstelle Lachen

Dr. med. Menga Sandoz

Oberärztin, Triaplus AG, KJPD Schwyz, Zweigstelle Lachen

Frau Dr. Sandoz, weshalb haben Sie das CAS in Health Care Management – Psychiatrie, Psychotherapie und Klinische Psychologie gewählt, das von wittlin stauffer ag in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) angeboten wird?

Das CAS wurde mir von meinem Vorgesetzten sowie einer befreundeten Oberärztin empfohlen, als ich mich bereits auf der Suche nach einer Führungsausbildung befand. Dass die Weiterbildung speziell auf den Bereich Psychiatrie ausgerichtet ist, war für mich beim Entscheid für diesen Kurs ausschlaggebend, auch unter dem Aspekt einer zu erwartenden, wertvollen beruflichen Vernetzung.

Wie hat Ihnen die Weiterbildung gefallen? Warum?

Die Weiterbildung hat mir sehr gut gefallen und ich würde sie jederzeit weiterempfehlen. Zeitlich und inhaltlich wurde von zumeist sehr kompetenten Dozenten kondensiert Wissen und Können mit hohem Praxisbezug vermittelt sowie für die weitere Vertiefung reichlich geeignete Literatur angegeben. Bei den Hauptdozenten, den Herren Wittlin und Stauffer, konnten die Kursteilnehmer von der breit abgestützten
und langjährigen Berufserfahrung profitieren. Zudem fanden Herr Wittlin und Herr Stauffer trotz des dichtgedrängten Stoffplans immer Zeit, die Fragen der Teilnehmer fundiert zu beantworten. Die qualitativ guten Module und die bereichernden Interaktionen mit den Dozenten und Kursteilnehmern sind mir in bester Erinnerung geblieben.

Was sind die Stärken dieser Weiterbildung, wo sehen Sie ihre Schwächen?

Als relevante Stärke erachte ich, dass die Weiterbildung auf den Bereich Psychiatrie zugeschnitten ist. Dadurch gibt es bereits eine gemeinsame Basis unter den Kursteilnehmern, an die die Dozenten anknüpfen können. Die Anliegen und Erwartungen der Teilnehmer sind ähnlicher und die Kursinhalte entsprechend spezifiziert. Zudem wird so die für den Berufsalltag nützliche Vernetzung mit andern Kadern aus der Psychiatrie möglich. Durch den im Kurs geförderten Austausch erhält man Einblick in die Organisation und Führungskultur anderer psychiatrischer Dienste und profitiert von den Erfahrungen der anderen. Das CAS ist offiziell anerkannt und kann bei Wunsch zu einem Master ergänzt sowie berufsbegleitend absolviert
werden.
Persönlich hat mir das Modul zum Patientenrecht am wenigsten gefallen, da die vorgetragenen Beispiele vorwiegend aus dem Bereich Chirurgie und Innere Medizin und nicht der Psychiatrie stammten. Somit fehlte mir in diesem Modul etwas der Praxisbezug.

Was nehmen Sie mit für Ihren Arbeitsalltag?

Das CAS vermittelte mir neues und fundierteres Wissen und Können und insbesondere auch neue Denkperspektiven, um im Berufsalltag kompetenter und bewusster führen zu können. Das Wissen und die Fertigkeiten aus den Modulen Arbeitsrecht und Verhandlungstechnik konnte ich bereits wiederholt anwenden. Mit der Einführung ins Rechnungswesen ging’s auf zu neuen Ufern. Besonders geblieben
ist mir, dass man als Pilotin einige Kennzahlen mit ins Cockpit nehmen sollte.
Last but not least: Der Studiengang war eine Horizonterweiterung, die ich nicht missen möchte. Den Herren Wittlin und Stauffer und den engagierten Kursteilnehmern sei herzlich gedankt.


Welchen Rat würden Sie einem guten Freund geben, der die Weiterbildung auch absolvieren will. Auf was soll dieser achten?

Er sollte bereits etwas über Führungserfahrung im Bereich Psychiatrie verfügen, um maximal vom Kurs zu profitieren. Zudem sollte er sich getrauen, sich in Rollenspielen und Vorträgen zu exponieren und eigene Beispiele und Fragestellungen aus dem Führungsalltag in die Gruppe zu tragen. Denn so scheint mir der Lerneffekt für einem selbst und die andern Kursteilnehmer am größten.

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