Donnerstagsrunde vom 8. Juni 2017

Donnerstagsrunde vom 8. Juni 2017

Gut 50 Personen haben an der Donnerstagsrunde zum Thema „Ambulant vor stationär - Wie setzen Spitäler diese Strategie um und wieso wird das Verlagerungspotenzial nicht ausgeschöpft?“ teilgenommen.

Die Gesamtkosten unseres Gesundheitswesens haben in den letzten 20 Jahren stark zugenommen. Der spitalambulante Bereich ist dabei überproportional zu den stationären Leistungen gestiegen, was volkswirtschaftlich sinnvoll ist.

Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass der Anteil ambulanter Leistungen in der Schweiz im Vergleich zum Ausland tief ist. PwC konnte in einer Studie aufzeigen, dass bei einer konsequenten Verlagerung jährlich rund 1 Mrd. CHF an Kosten eingespart werden könnten. Diese substantiellen Verlagerungs- und Einsparpotenziale werden aber nicht genutzt – Weshalb?

Dr. rer. pol. Marc Schulthess, Manager Beratung Gesundheitswesen bei PricewaterhouseCoopers PwC hat in seinem Referat einerseits aufgezeigt, welche ambulanten Betriebsmodelle Spitäler im Einsatz haben und andererseits, welche möglichen Lösungsansätze die bestehenden Fehlanreize, welche einer Verlagerung entgegenwirken, beseitigen könnten.

Im Anschluss an das Referat wurde das aktuelle Thema im Plenum und beim anschliessenden Apéro weiter diskutiert.

Die nächste Donnerstagsrunde findet am 26. Oktober 2017 statt.

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